Deventer Standuhr

Deventer Standuhr

Reserviert

Achttagewerk mit Ankerhemmung
Viertelstundenschlagwerk auf zwei Glocken und Wecker
Sekundenzeiger, Datums- , Mond- und Monatsanzeige
Signatur: Jacobus de Vries, Deventer (Niederlande)
Gehäuse aus Eichenholz furniert mit Nussbaumwurzelholz
Höhe 273cm
Datierung: ca. 1760

Ref.nr: SK10.

Die Standuhr des Uhrmachermeisters Jacobus de Vries aus Deventer (Niederlande)

Vor kurzem haben wir die Hand legen können auf eine äußerst seltene Uhr: eine Deventer Standuhr aus dem Jahre 1760, gemacht von dem Uhrmachermeister Jacobus de Vries.

Jacobus de Vries war ein Deventer Uhrmacher aus dem 18. Jahrhundert. Aus dem gleichen Jahrhundert ist ein weiterer Uhrmachermeister bekannt namens Albartus de Vries. Er war als Uhrmacher tätig in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deventer.
Verwandtschaft liegt auf der Hand, konnte aber leider bisher nicht belegt werden.

Eine Deventer Uhr aus dem 18. Jahrhundert ist äußerst selten. Es sind nur 4 Deventer Uhren bekannt. Darunter 2 Standuhren und eine Wanduhr von Jacobus de Vries. Die vierte Uhr, eine Standuhr befindet sich im Privatbesitz auf einem Landgut in Vorden / Niederlande

Unsere Uhr war bis 1992 im Besitz der Familie Birnie, einer bekannten Deventer Plantagenbesitzerfamilie mit Plantagen im ehemaligen Niederländischen Ostindien (heute Indonesien).
Sie waren Besitzer und Bewohner eines majestätischen, monumentalen Hauses, gegenüger dem Waaggebäude am Brink in der Deventer Innenstadt.
Der Überlieferung nach habe die Familie Birnie um 1760 die Uhr direkt vom Uhrmacher Jacobus de Vries gekauft.
Von 1992 bis 2017 war die Uhr im Privatbesitz und wurde uns dann zum Kauf angeboten.

Wir haben, wie Sie verstehen, nicht lange darüber nachdenken müssen um die Uhr in unser Sortiment aufzunehmen.

Über die Uhr

Das Gehäuse ist hergestellt aus Eichenholz und furniert mit Nussbaumwurzelholz.
In der Gehäusetür befindet sich ein Pendelsichtfenster mit einem Messinggussstück, darstellend die Göttin Europa mit Stier.
Der Gehäusekopf hat 3/4 Säulen und eine Haube, geschnitten im Stile Ludwig des XV.
Auf der Haube stehen 3 gedrechselte, geschnittene und vergoldete Vasen

Das Werk

Das Werk hat Ankerhemmungausführung, Vietelstundenschlagwerk auf 2 Glocken und Weckwerk
Die Gangdauer ist 8 Tage
Das Zifferblatt hat Anzeigen für : Stunden, Minuten, Sekunden, überdies für Datum, Mondphasen und Monate

Datierung um 1760

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